Katzenfutter

In der Natur sind Katzen Raubtiere und jagen am liebsten Mäuse und Vögel, die sie hinterher verspeisen. Das ergibt durchaus einen Sinn, denn nur durch tierische Nahrung bekommen Katzen alle wichtigen Aminosäuren und das lebensnotwendige Taurin.
Doch auch deinen Stubentiger kannst du artgerecht und mit allen wichtigen Nährstoffen füttern. Die Auswahl an Katzenfutter, ob Nass- oder Trockenfutter, ist enorm und doch gibt es einiges zu beachten. Wenn deine Katze noch jung ist, kannst du ihr gerne verschiedenes Futter anbieten. Ihr Geschmackssinn prägt sich noch aus und du hast später nicht das Problem, dass sie nur ein einziges Futter isst. Denn umso abwechslungsreicher die Fütterung, desto besser wird sie mit Vitaminen und anderen Nährstoffen versorgt.

Die Bedeutung von Taurin für Katzen

Deine Katze benötigt täglich ungefähr 500 mg Taurin. Es gehört für sie zu den essenziellen Aminosäuren und kann diese Menge nicht selbst herstellen. Sie brauchen Taurin für einen funktionierenden Stoffwechsel. Die benötigte Menge wird weitgehend durch Alleinfutter abgedeckt. Damit du sicher sein kannst, dass deine Katze genug Taurin bekommt, achte auf einen hohen Fleischanteil im Futter.

Trockenfutter, Nassfutter oder doch lieber beides?

Wenn du viel Trockenfutter fütterst, dann achte bitte darauf, dass deine Katze immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Trockenfutter kann lange gelagert werden, da es so gut wie nicht verderblich ist. Des Weiteren ist Trockenfutter vorteilhaft für die Zahngesundheit deiner Katze. Es beugt Zahnstein vor und kräftigt die Zähne.

Beim Füttern von Nassfutter wird der Flüssigkeitsbedarf deiner Katze gleich mit abgedeckt. Nassfutter hat einen sehr hohen Anteil an Wasser. Deswegen besonders geeignet für Katzen, die trinkfaul sind. Zu kaufen gibt es Nassfutter in Dosen, Beuteln oder Schalen. Nassfutter verdirbt geöffnet schnell, darum geöffnete Packungen immer im Kühlschrank aufbewahren.

Die meisten Katzenbesitzer entscheiden sich bei Katzenfutter für eine Mischfütterung. Dies wird auch von Tierärzten empfohlen. Eine reine Fütterung mit Trockenfutter kann schnell zu Verdauungsproblemen führen. Am besten gewöhnst du deine Katze an eine Mischfütterung, wenn du immer beides anbietest.

Tipps für das richtige Füttern

Kennst du das? Deine Katze scheint immer Hunger zu haben. Sie schaut dich mit ihren Augen bettelnd an und ihre Näpfe sind immer schnell leer. Reine Stubentiger essen oft zu viel und Übergewicht droht. Das sollte natürlich vermieden werden, doch es ist gar nicht so einfach, die richtige Futtermenge für Katzen zu ermitteln. Trockenfutter liefert sehr viel Energie und macht schneller satt als Nassfutter. Der grobe Richtwert ist für eine erwachsene Katze ca. 40-75 Gramm Trockenfutter.
Beim Nassfutter beträgt die benötigte Menge ca. 300 Gramm am Tag. Doch wie gesagt, das sind nur Richtwerte. Es kommt auf das Gewicht deiner Katze an und wie viel sie sich bewegt. Katzen, die viel draußen sind und toben, haben einen höheren Energiebedarf, als Katzen, die eher ruhig sind und den Tag nur im Haus verbringen.

Solltest du bemerken, dass deine Katze dicker wird, kannst du jederzeit die Futtermenge reduzieren.

Neben dem Essen und dem richtigen Katzenfutter ist auch das Trinken wichtig. Achte immer darauf, dass deine Katze genügend frisches Wasser hat.
Die Futtermenge sollte auf mindestens 2 Tagesportionen aufgeteilt werden und gerne immer zum selben Zeitpunkt. Katzen gewöhnen sich schnell an einen bestimmten Rhythmus. Die letzte Portion immer abends, sonst kann es sein, dass deine Katze dich nachts aufgrund von Hunger nicht schlafen lässt.

Du kannst die Fütterung auch mit einem Spiel verbinden. So sorgst du dafür, dass deine Katze genug Bewegung bekommt.

In der freien Natur müssen Katzen ihre Nahrung vor anderen in Sicherheit bringen. Diesen Instinkt hat auch deine Hauskatze noch. Du tust ihr einen Gefallen, wenn du die Näpfe an einen ruhigen Ort stellst. So kann sie ungestört ihre Mahlzeit genießen.