Hundefutter

Hunde Futter

Fragst du dich, welches Hundefutter für deinen Liebling das Richtige ist? Auf dem ersten Blick scheint die richtige Hundeernährung nicht schwer zu sein, gibt es so viel unterschiedliches Hundefutter in den Regalen. Aber bekommt dein Hund alle wichtigen Nährstoffe mit seinem Futter?
Die Frage ist nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten. Denn jeder Hund und jede Hunderasse benötigt einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen. Um Dir bei der Auswahl des Hundefutters zu helfen, gibt es hier wichtige Informationen.

Fütterungstipps nach Alter und Rasse

Welpen bekommen ihre Futterration öfter als ausgewachsene Hunde. Ihnen gibst du 3-4 Mal am Tag Futter, bis sie ins Junghund-Alter kommen. Von da ab reicht es, den Napf dreimal am Tag zu füllen. Die Größe und die Rasse spielen eine Rolle bei der Futtermenge. Ausgewachsene Hunde bekommen 850 bis 1600 g Hundefutter am Tag. Dabei kannst du dich für eine Mischung von Trockenfutter und Nassfutter entscheiden.Sehr kleine Hunde wie ein Yorkshire Terrier benötigen weniger Hundefutter. 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts sind ein guter Richtwert.

Proteine im Hundefutter

Hunde brauchen hochwertiges Eiweiß in ihrer täglichen Nahrung. Deswegen lohnt es sich bei der Auswahl des Futters auf die Menge des Rohproteins zu achten. Bekommen Hunde zu wenig Protein, kann dies zu Mangelerscheinungen und Krankheiten führen. Eiweiß ist zwar auch in Reis und pflanzlichen Produkten enthalten, für deinen Hund darf das Eiweiß aus Fleisch aber höher sein.
Auf die Zusammensetzung des Hundefutters kommt es an. Das Protein muss hochwertig sein und das Futter sollte wenig Zusatzstoffe haben.

Trockenfutter und Nassfutter

Nassfutter besteht über 70 Prozent aus Wasser. Da Hunde wenig Durst verspüren, können sie mit Nassfutter ihre Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Natürlich ersetzt Nassfutter nicht den Wassernapf, frisches Wasser muss immer für deinen Hund zur Verfügung stehen. Nassfutter macht weniger satt als Trockenfutter. Dadurch das es leicht zu kauen ist, schlingen Hunde dieses Futter oft. Für die Zahngesundheit deines Hundes ist ein Zahnabrieb wichtig. Wenn er nur oder zu viel Nassfutter bekommt, kann das auf Dauer seine Zähne schädigen. Das ist ein Aspekt, der beachtet werden sollte bei der Fütterung.

Trockenfutter besitzt einen Wasseranteil von 10 Prozent und ist nicht so saftig wie Hundefutter aus der Dose. Bei Trockenfutter sollte der Rohproteinanteil mindestens bei 18 Prozent liegen. Frisst dein Hund Trockenfutter, wird er schneller satt, da dieses Futter im Magen nach quillt. Ein großer Vorteil von Trockenfutter ist, dass Hunde es kräftig durchkauen müssen. Das stärkt Zähne, die Kiefermuskulatur und sorgt für eine geregelte Verdauung. Trockenfutter ist günstiger als Nassfutter, da es lange haltbar ist.

Da beide Futtersorten ihre Vor- und Nachteile haben, ist eine Mischung aus beiden eine gute Lösung. Nassfutter kannst du gut als Futterergänzung nutzen, da es für Hunde sehr schmackhaft ist.

Für jedes Alter das passende Hundefutter

Welpen benötigen eine andere Nährstoffzusammensetzung als Seniorenhunde. Deswegen gibt es für jedes Hundealter das passende Futter zu kaufen. Welpen-Futter hat einen höheren Protein-Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Anders ist es beim Futter für Senioren, dieses hat weniger Protein und Fettanteile. Bei Seniorenhunden wäre zu viel Protein im Futter sogar schädlich. Das Adult-Futter ist für alle Hunde ab den 8. Lebensmonat bis zu einem Alter von 8 Jahren geeignet.